Priez Dieu qu’il m’envoie un peu de génie […]
6.44 Min, Kristina Paustian & Anna Maysuk 2013

The gesture is what remains one , if you do not speak a language . It complements , highlights and replaces the Verständigungsakt. The highest form of hand movements is conducting. This idea is the basis visualization.
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In Priez Dieu qu’il m’envoie un peu de génie [ … ] the artist undertakes a dialogue with the audience, initiated by the self-imposed rule of the waiver of the verbal interaction as such, in the spirit “What you can not talk, thereof one must be silent.” [1] If a loss for words when the stimulus and the situation beyond all possible actions, because it is too strong, too painful, too beautiful … is looking to this abstract for possible expressions of inner feelings. What remains is a staring a glance and gesture, in the hope of understanding.
"Pray to God that he sends me a little talent." (Albéric Magnard)

[1] Wittgenstein, L.: Tractatus logico-philosophicus. Suhrkamp Verlag Frankfurt a.M. 2003, S. 111.

Text: Daniela Arriado

SCREENINGS
2015: Video Art Channel // 2014: European Media Art Festival, 48 Stunden Neukölln, VKunst Frankfurt, Ausland Berlin

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GERMAN
Die Gestik ist das, was einem bleibt, wenn man eine Sprache nicht spricht. Sie ergänzt, unterstreicht und ersetzt den Verständigungsakt. Die höchste Form der Handbewegungen ist das Dirigieren. Dieser Gedanke liegt der Visualisierung zu Grunde.
In Priez Dieu qu’il m’envoie un peu de génie […] unternimmt die Künstlerin einen Dialog mit dem Zuschauer, initiiert durch die selbst auferlegte Regel des Verzichts auf die verbale Interaktion als solche, ganz im Sinne „Worüber man nicht reden kann, darüber muss man schweigen.“ [1] Wenn einem die Worte fehlen, wenn der Reiz und die Situation alle möglichen Handlungen übersteigt, weil es zu stark, zu schmerzhaft, zu schön ist... sucht man dabei nach möglichst abstrakten Ausdrucksformen innerer Regungen. Was einem dabei bleibt ist ein anstarrender Blick und die Gestik, in Hoffnung auf die Verständigung.
„Beten Sie zu Gott, dass er mir ein wenig Talent schickt.“ (Albéric Magnard)

[1] Wittgenstein, L.: Tractatus logico-philosophicus. Suhrkamp Verlag Frankfurt a.M. 2003, S. 111.

Priez Dieu qu’il m’envoie un peu de génie […]
6.44 Min, Kristina Paustian & Anna Maysuk 2013

The gesture is what remains one , if you do not speak a language . It complements , highlights and replaces the Verständigungsakt. The highest form of hand movements is conducting. This idea is the basis visualization.
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In Priez Dieu qu’il m’envoie un peu de génie [ … ] the artist undertakes a dialogue with the audience, initiated by the self-imposed rule of the waiver of the verbal interaction as such, in the spirit “What you can not talk, thereof one must be silent.” [1] If a loss for words when the stimulus and the situation beyond all possible actions, because it is too strong, too painful, too beautiful … is looking to this abstract for possible expressions of inner feelings. What remains is a staring a glance and gesture, in the hope of understanding.
"Pray to God that he sends me a little talent." (Albéric Magnard)

[1] Wittgenstein, L.: Tractatus logico-philosophicus. Suhrkamp Verlag Frankfurt a.M. 2003, S. 111.

Text: Daniela Arriado

SCREENINGS
2015: Video Art Channel // 2014: European Media Art Festival, 48 Stunden Neukölln, VKunst Frankfurt, Ausland Berlin

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GERMAN
Die Gestik ist das, was einem bleibt, wenn man eine Sprache nicht spricht. Sie ergänzt, unterstreicht und ersetzt den Verständigungsakt. Die höchste Form der Handbewegungen ist das Dirigieren. Dieser Gedanke liegt der Visualisierung zu Grunde.
In Priez Dieu qu’il m’envoie un peu de génie […] unternimmt die Künstlerin einen Dialog mit dem Zuschauer, initiiert durch die selbst auferlegte Regel des Verzichts auf die verbale Interaktion als solche, ganz im Sinne „Worüber man nicht reden kann, darüber muss man schweigen.“ [1] Wenn einem die Worte fehlen, wenn der Reiz und die Situation alle möglichen Handlungen übersteigt, weil es zu stark, zu schmerzhaft, zu schön ist... sucht man dabei nach möglichst abstrakten Ausdrucksformen innerer Regungen. Was einem dabei bleibt ist ein anstarrender Blick und die Gestik, in Hoffnung auf die Verständigung.
„Beten Sie zu Gott, dass er mir ein wenig Talent schickt.“ (Albéric Magnard)

[1] Wittgenstein, L.: Tractatus logico-philosophicus. Suhrkamp Verlag Frankfurt a.M. 2003, S. 111.